Der B24 Brownfield Award 2020 - Nachhaltigkeit, die begeistert

In Deutschland sind die Flächen knapp. Nachhaltige Flächenrevitalisierung ist das Thema der Zukunft. Der B24 Brownfield Award möchte Brownfields den gesellschaftlichen Stellenwert und die Aufmerksamkeit verschaffen, die sie verdienen. Vision und Mission ist, die Wiederverwendung von Brachflächen verstärkt in den Fokus der Politik wie auch der entsprechenden Forschung zu rücken und zukünftig zur bevorzugten Lösung für Entwickler zu machen.

Der Brownfield Award zeichnet Städte, Kommunen, Investoren, Entwickler, Bauherren, Gutachter & Forscher aus, die sich der verantwortungsbewussten Revitalisierung von Altlastengrundstücken und Brachflächen widmen und mit ihren Ideen, Ansätzen sowie ihrer Kreativität und ihrem Engagement außergewöhnliche Wohn- und Gewerbequartiere realisieren, die in (ihren) Städten Vorbildfunktion genießen.

Die Award-Kriterien

Welche allgemeinen Kriterien muss mein Projekt erfüllen?

Der Brownfield Award zeichnet herausragende Projekte & Initiativen aus, die auf Altlastengrundstücken oder Brachflächen realisiert oder getestet werden bzw. wurden. Aus diesem Grund gelten für Ihr Projekt bei der Bewerbung folgende Kriterien:

Ihr Projekt trägt maßgeblich dazu bei, dass eine vormalige Brachfläche reaktiviert und auf eine Flächenneuversiegelung weitestgehend verzichtet wurde.
Ihr Projekt erfüllt einen klaren ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Nutzen.
Ihr Projekt stellt eine nachhaltige Lösung dar, die Beispielcharakter hat.
Ihr Projektstandort liegt in Deutschland.

Muss mein Projekt abgeschlossen sein, damit ich mich bewerben kann?

Im Optimalfall ja. Die Brownfield-Entwicklung sollte bei Einreichung abgeschlossen oder mindestens zu 75 % realisiert sein. Projekte, die sich noch in der Ideenphase befinden, können wir leider nicht berücksichtigen.

Gibt es eine Mindestgröße für mein eingereichtes Projekt?

Nein, die gibt es nicht. In der Regel starten Brownfield-Entwicklungen ab einer Größe von 1 ha. Sie können aber auch gerne kleinere, kreative Vorhaben wie zum Beispiel Bahnbrachenrevitalisierungen oder Ähnliches einreichen.

Die Bewerbung

In welchen Kategorien kann ich mein Projekt einreichen?

Der Brownfield Award wird deutschlandweit zum zweiten Mal vergeben. Nachdem im letzten Jahr nur ein Award in einer Kategorie vergeben wurde, möchten wir in diesem Jahr je einen Award in drei Kategorien verleihen:

  • Bestes Brownfield Projekt (privatwirtschaftlich)
  • Bestes kommunales Brownfield Projekt
  • Beste innovative & nachhaltige Brownfieldforschung (Gutachter, FuE)
Wer kann ein Projekt einreichen?

Alle Parteien, die an einer Brownfield-Entwicklung federführend teilgenommen haben, sind einreichungsberechtigt. Dazu zählen Städte, Kommunen, Versorgungsunternehmen, Entwickler, Berater, Eigentümer oder Regulierungsbehörden. Sie können sich gerne auch als Entwicklergemeinschaft bewerben.

Muss ich Teil des Brownfield 24 Netzwerkes sein?

Selbstverständlich nicht. Die Nominierung steht allen Personen und Unternehmen offen, die an einer Brownfield-Entwicklung beteiligt sind.

Wie gestalte ich meine Bewerbung?

Ihre Projektbewerbung sollte in EINEM PDF-Format eingereicht werden und folgende Bestandteile enthalten:

Eine Projektbeschreibung sollte auf max. 2-3 Din A4 Seiten erfolgen –
Hier sollten Sie die Details Ihres Projekts beschreiben und kurz darlegen, warum Ihr Projekt den Brownfield Award verdient hat.
Führen Sie unbedingt auch die Firmennamen bzw. Bezeichnung aller projektbeteiligten Teilnehmer auf.
Darüber hinaus können auf weiteren Seiten innerhalb des gleichen Dokuments bis zu 10 Projektbilder eingefügt werden.
Ihr Unternehmenslogo fügen Sie Ihrer Bewerbung bitte auch noch separat als svg-Datei oder hochauflösendes JPEG mit 300dpi bei.

Bis wann muss ich mich bewerben?

Bewerbungsschluss ist Montag, der 24.08.2020 um 12:00 Uhr.

Ihre Bewerbung

Bewerbung

Projektdetails

max. 2000 Zeichen

Bewerberdetails

Datenschutz

Bei Fragen zur Bewerbung wenden Sie sich gerne an

RAPHAEL THIEßEN
Brownfield 24 GmbH

Fon: +49 5241 500 51 191
Mobil: +49 151 550 470 54
thiessen@brownfieldaward.de

Die Preisvergabe

Wer beurteilt mein Projekt?

Wir haben eine Fachjury aus Branchenexperten zusammengestellt, die sich beruflich mit dem Thema Brownfield auseinandersetzen und damit bestens auskennen. Bei der Besetzung haben wir darauf geachtet, dass das Fachwissen breit und interdisziplinär vertreten ist. Köpfe und Vita unserer Fachjuroren finden Sie unten.

Hat die Brownfield 24 GmbH Einfluss auf die Entscheidungsfindung?

Wir garantieren Ihnen, dass die Brownfield 24 GmbH keinerlei Einfluss auf die Bewertung der eingereichten Projekte ausübt. Die Nominierung des Gewinners liegt einzig und allein in der Verantwortung der Fachjury.

Gibt es ein Preisgeld?

Die Gewinner dürfen eine Spende in Höhe von insgesamt 5.100€ (1.700 EUR je Award) an ein Projekt oder eine Initiative ihrer Wahl spenden, die sich zur Bekämpfung, Behandlung oder Eindämmung der Corona Pandemie einsetzen. Hierzu zählen auch soziale oder karitative Projekte.

Eine Shortlist aller eingereichten Brownfield-Projekte veröffentlichen wir dauerhaft auf dieser Seite. Des Weiteren haben die Gewinner die Gelegenheit, ihr Projekt bei der Brownfield Award Verleihung vorzustellen. Den Titel »Brownfield Award Gewinner 2020« kann er zukünftig für sein Marketing und seine Kommunikation nutzen.

Wann und wo wird der Brownfield Award verliehen?

Der B24 Brownfield Award wird in diesem Jahr im Rahmen der Brownfield & Partner Convention 2020 am 07.10.20 in Bochum verliehen. Alle Teilnehmer werden hierfür gesondert eingeladen.

Die Jury

Dr. Roland Arnz

Geschäftsführer des AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung
  • Geschäftsführer des AAV seit 2015.
  • Mitglied im Beirat des Ingenieurtechnischen Verbandes für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA), Leitung des Fachausschusses Flächenrecycling des ITVA, Mitglied im Fachbeirat des Flächenpools NRW.
  • Bis Ende 2014 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tauw Group b. v. in Deventer, Niederlande, mit einem Umsatz von rund 105 Mio. € und rund 1.000 Mitarbeitern in sechs Ländern und 27 Standorten in Europa.
  • Studium der Fachrichtung Chemie an der Universität zu Köln.

Kay Bandermann

Wirtschaftsjournalist für die Fernseh- und Hörfunkprogramme des WDR
  • Moderation von Talkshows, Podiumsdiskussionen und Fachveranstaltungen
    (u.a. Handwerkskammer, IHK, Gewerkschaften,Mieterbund, Diakonisches Werk)
  • Produktion von Image- und Dokumentationsfilmen
  • Lehrauftrag an der Westfälischen Hochschule,  Gelsenkirchen

Prof. Dr. Rolf Heyer

ehem. Geschäftsführer der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bochum
  • Mitglied im Vorstand des ADS Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Sanierungs- und Entwicklungsträger(2012-2018)
  • Vorsitzender der Kommission für aktive Liegenschaftspolitik im Bündnis für Wohnen des Bundesbauministeriums (2013-2015)
  • Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung DASL

Uwe Veres-Homm

Geschäftsfeldkoordinator Logistik, Transport & Mobilität der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS

Uwe Veres-Homm ist Geschäftsfeldkoordinator für die Themen Logistik, Transport und Mobilität bei der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS. In diesen Bereichen ist er für die Strategieentwicklung sowie die Akquise und Begleitung von Industrieprojekten verantwortlich. Als Autor der Studienreihe „Logistikimmobilien – Markt und Standorte“ verfügt er über einen profunden Überblick über die verschiedenen Teilmärkte im europäischen Logistikimmobilienmarkt und hat zahlreiche Projekte zur Analyse und Entwicklung von Logistikimmobilien geleitet.

Sun Jensch

Geschäftsführerin des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss

Frau Jensch ist seit April 2019 Geschäftsführerin des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. Zuvor war sie Bundesgeschäftsführerin beim Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband und auch Geschäftsführerin beim BFW- Landesverband der Freien Immobilien- und Wohnungsunternehmen. Jensch studierte Betriebswirtschaft und startete 1995 ihre Laufbahn in der Immobilienwirtschaft und arbeitete für den Projektsteuerer Deutsche Bau- und Grundstücks AG, kurz BauGrund sowie für einen Projektentwickler.

Klaus Müller

Architekt des renommierten Büros Müller Architecture aus Köln

Klaus Müller wurde im Jahre 1959 in Bensberg bei Köln geboren.
Im Jahre 1987 erfolgte der Diplomabschluss an der RWTH (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule) in Aachen.
Schon während des Studiums, nach dem Vordiplom, begann zunächst eine studentische Tätigkeit im Architekturbüro Thomas van den Valentyn in Köln, die auch nach Erlangung des Diploms weitere drei Jahre als freie Mitarbeiterschaft fortgesetzt wurde.

Während der Zusammenarbeit mit Thomas van den Valentyn wurden folgende Auszeichnungen erlangt:

  • Kölner Architekturpreis
  • Architekturpreis Nordrhein-Westfalen
  • Mies-van-der-Rohe Preis

In dieser Zeit wurden wichtige Projekte in enger Zusammenarbeit realisiert, wie z.B das Beethovenarchiv mit Kammermusiksaal in Bonn, unmittelbar neben Beethovens Geburtshaus.

1990 begann die Selbstständigkeit mit der Gründung eines eigenen Architekturbüros. Es folgten zahlreiche Projekte, teilweise als gewonnene Wettbewerbe (u.a. Headquarters SIEMENS Moskau), größtenteils jedoch als Direktaufträge.

Von 2004 bis 2009 wurde ein zweites Büro in Moskau eröffnet. Auch in Russland wurden zahlreiche Projekte akquiriert. Mit einem russischen Investor wurde so beispielsweise das 5-Sterne Hotel PRINCIPE in Forte dei Marmi realisiert. Des Weiteren konnte für die Marke ASTON MARTIN durch Verhandlungen mit Investoren und der Planung eines Neubaus eine Niederlassung im Zentrum Moskaus realisiert werden.

Sei 2009 werden in dem Kölner Büro zahlreiche internationale Projekte geplant und realisiert. Neben Hotelprojekten in Spanien, Italien und der Schweiz werden aktuell Bürogebäude und Wohngebäude mit hohem architektonischen Anspruch realisiert.

In Köln wird derzeit u.a. die Erweiterung des Hotels im Wasserturm sowie eine Erweiterung der Bastei geplant.

Anna Stratmann

Geschäftsführerin des Verbandes DIE STADTENTWICKLER.BUNDESVERBAND e.V.
  • Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Landes- und Stadtentwicklungsgesellschaften e.V. (BVLEG) und des Fördervereins der LEGn seit 2011
  • Im Förderverein verantwortlich für die Durchführung des städtebaulichen Nachwuchswettbewerbs LEG-Preises.
    2014 in Kooperation mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)  zum Thema „Konversion: Flächen – Wandel – Perspektiven“.
  • Davor u.a. Stationen als Projektleiterin der Mittelstands-Offensive NRW Wirtschaftsministerium NRW, als Leiterin des Stadtplanungsamts Norderstedt und als Mitarbeiterin im Planungsstab des Stadtplanungsamts Bern.
  • Studium der Politikwissenschaft an der Universität Hamburg und der Stadtplanung an der Technischen Universität Hamburg-Harburg.

Michael Zirbel

Promovierter Raumplaner & ehem. Leiter des Fachbereiches Stadtplanung der Stadt Gütersloh & derzeit Projektmanager für die GIZ in Neu Delhi
  • 1993-1999 Leiter Stadtplanung Stadt Greven
  • 1999-2019 Leiter Stadtplanung Stadt Gütersloh
  • 2012 Promotion an der Universität Dortmund zum Thema Wiederaufbau 1945 - 1969
  • 2.2019 – 4.2019 Project Manager Sustainable Urban Transport in Delhi, Indien, Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

Lehrtätigkeiten:

  • Technische Universität Dortmund
  • German University of Technology, Muscat, Oman
  • University of Dohuk, Kurdistan, Irak.

Juror in städtebaulichen Wettbewerben, Mitglied in verschiedenen Fachverbänden, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Buchveröffentlichungen, Vorträge, öffentliche Stadtgespräche

Prof. Dr. Marco Wölfle

Akademischer Leiter des Center for Real Estate Studies (CRES)

Prof. Dr. Marco Wölfle ist akademischer Leiter des Center for Real Estate Studies (CRES). Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg und erhielt dort für seine Promotion den Constantin-von-Dietze-Forschungspreis. Seit 2012 arbeitet er am CRES der Steinbeis-Hochschule Berlin, die intensiv mit der Deutschen Immobilienakademie und den Verbänden der Immobilienwirtschaft kooperiert. Er forscht im Bereich der staatlichen Eingriffe in Immobilienmärkte. So entstand im Herbst 2019 eine der größten deutschen Mieterstudien über die Stadt Hamburg. Weitere Forschungsbereiche befassen sich mit dem Baukindergeld, der Mietpreisbremse und der Aktivierung von Flächen zur Deckung des Wohn- und Gewerbebedarfs. In der Lehre vertritt Wölfle die Volkswirtschaftslehre, statisches Forschungsmethoden sowie die Finanzwirtschaft und das Rechnungswesen.

Gewinner

Die Gewinner des B24 Brownfield Awards 2020 werden ab dem 6. Oktober 2020 um 17:30 auf dieser Seite präsentiert.

 

B24 Brownfield Award 2019: Gewinner und Bewerbungen ⇒

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