Der B24 Brownfield Award 2019 - Nachhaltigkeit, die begeistert

In Deutschland sind die Flächen knapp. Nachhaltige Flächenrevitalisierung ist das Thema der Zukunft. Der B24 Brownfield Award möchte Brownfields den gesellschaftlichen Stellenwert und die Aufmerksamkeit verschaffen, die sie verdienen. Vision und Mission ist, die Wiederverwendung von Brachflächen verstärkt in den Fokus der Politik wie auch der entsprechenden Forschung zu rücken und zukünftig zur bevorzugten Lösung für Entwickler zu machen.

Der Brownfield Award zeichnet Städte, Kommunen, Investoren, Entwickler und Bauherren aus, die sich der verantwortungsbewussten Revitalisierung von Altlastengrundstücken und Brachflächen widmen und mit ihren Ideen, ihrer Kreativität und ihrem Engagement außergewöhnliche Wohn- und Gewerbequartiere realisieren, die in ihren Städten Vorbildfunktion genießen.

Die Award-Kriterien

Welche allgemeinen Kriterien muss mein Projekt erfüllen?

Der Brownfield Award zeichnet herausragende Projekte aus, die auf Altlastengrundstücken oder Brachflächen realisiert werden bzw. wurden. Aus diesem Grund gelten für Ihr Projekt bei der Bewerbung folgende Kriterien:

  • Ihr Projekt trägt maßgeblich dazu bei, dass eine vormalige Brachfläche reaktiviert und auf eine Flächenneuversiegelung weitestgehend verzichtet wurde.
  • Ihr Projekt erfüllt einen klaren ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Nutzen.
  • Ihr Projekt stellt eine nachhaltige Lösung dar, die Beispielcharakter hat.
  • Ihr Projektstandort liegt in Deutschland.
Muss mein Projekt abgeschlossen sein, damit ich mich bewerben kann?

Im Optimalfall ja. Die Brownfield-Entwicklung sollte bei Einreichung abgeschlossen oder mindestens zu 50 % realisiert sein. Projekte, die sich noch in der Ideenphase befinden, können wir leider nicht berücksichtigen.

Gibt es eine Mindestgröße für mein eingereichtes Projekt?

Nein, die gibt es nicht. In der Regel starten Brownfield-Entwicklungen ab einer Größe von 1 ha. Sie können aber auch gerne kleinere, kreative Vorhaben wie zum Beispiel Bahnbrachenrevitalisierungen oder Ähnliches einreichen.

Die Bewerbung

In welchen Kategorien kann ich mein Projekt einreichen?

Der Brownfield Award wird deutschlandweit zum ersten Mal vergeben. Deshalb gibt es in diesem Jahr nur eine Kategorie, in der ein Award verliehen wird. Bei entsprechender Resonanz werden wir die Anzahl an Kategorien in den kommenden Jahren entsprechend ausbauen.

Wer kann ein Projekt einreichen?

Alle Parteien, die an einer Brownfield-Entwicklung federführend teilgenommen haben, sind einreichungsberechtigt. Dazu zählen Städte, Kommunen, Versorgungsunternehmen, Entwickler, Berater, Eigentümer oder Regulierungsbehörden. Sie können sich gerne auch als Entwicklergemeinschaft bewerben.

Muss ich Teil des Brownfield 24 Netzwerkes sein?

Selbstverständlich nicht. Die Nominierung steht allen Personen und Unternehmen offen, die an einer Brownfield-Entwicklung beteiligt sind.

Wie gestalte ich meine Bewerbung?

Ihre Projektbewerbung sollte im PDF-Format eingereicht werden und folgende Bestandteile enthalten:

  • Eine Projektbeschreibung mit maximal 2.000 Wörtern und nicht mehr als 3 Bildern oder Grafiken.
    Hier sollten Sie die Details Ihres Projekts beschreiben und kurz darlegen, warum Ihr Projekt den  Brownfield Award verdient hat.
  • Falls notwendig können Sie wichtige Aspekte auf ein bis zwei weiteren Folien veranschaulichen.
  • Führen Sie unbedingt auch die Firmennamen bzw. Bezeichnung aller projektbeteiligten Teilnehmer auf.
  • Ihr Unternehmenslogo fügen Sie Ihrer Bewerbung bitte auch noch separat als eps-Datei oder hochauflösendes JPEG mit 300dpi bei.
Bis wann muss ich mich bewerben?

Bewerbungsschluss ist Montag, der 23.08.2019 um 12:00 Uhr.

Ihre Bewerbung

Bewerbung

Projektdetails

max. 2000 Zeichen

Bewerberdetails

Bei Fragen zur Bewerbung wenden Sie sich gerne an

RAPHAEL THIEßEN
Brownfield 24 GmbH

Fon: +49 5241 500 51 191
Mobil: +49 151 550 470 54
thiessen@brownfieldaward.de

Die Preisvergabe

Wer beurteilt mein Projekt?

Wir haben eine Fachjury aus Branchenexperten zusammengestellt, die sich beruflich mit dem Thema Brownfield auseinandersetzen und damit bestens auskennen. Bei der Besetzung haben wir darauf geachtet, dass das Fachwissen breit und interdisziplinär vertreten ist. Köpfe und Vita unserer Fachjuroren finden Sie unten.

Hat die Brownfield 24 GmbH Einfluss auf die Entscheidungsfindung?

Wir garantieren Ihnen, dass die Brownfield 24 GmbH keinerlei Einfluss auf die Bewertung der eingereichten Projekte ausübt. Die Nominierung des Gewinners liegt einzig und allein in der Verantwortung der Fachjury.

Gibt es ein Preisgeld?

Nein, aber dafür winken Ruhm und Branchenehre ;-)
Zudem darf der Gewinner eine Spende in Höhe von 5.000€ an ein Soziales Projekt seiner Wahl spenden.
Eine Shortlist der besten sechs Brownfield-Projekte veröffentlichen wir dauerhaft auf dieser Seite. Des Weiteren hat der Gewinner die Gelegenheit, sein Siegerprojekt bei der Brownfield Award Verleihung vorzustellen. Den Titel »Brownfield Award Gewinner 2019« kann er zukünftig für sein Marketing und seine Kommunikation nutzen.

Wann und wo wird der Brownfield Award verliehen?

Der Brownfield Award wird am Montag, dem 07.10.2019 um 15:00 Uhr auf der Expo Real 2019 in München verliehen – am Stand von Brownfield 24 (A3.010).

Die Jury

Dr. Roland Arnz

Geschäftsführer des Verbands für Flächenrecycling und Altlastensanierung in NRW
  • Geschäftsführer des AAV seit 2015.
  • Mitglied im Beirat des Ingenieurtechnischen Verbandes für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA), Leitung des Fachausschusses Flächenrecycling des ITVA, Mitglied im Fachbeirat des Flächenpools NRW.
  • Bis Ende 2014 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tauw Group b. v. in Deventer, Niederlande, mit einem Umsatz von rund 105 Mio. € und rund 1.000 Mitarbeitern in sechs Ländern und 27 Standorten in Europa.
  • Studium der Fachrichtung Chemie an der Universität zu Köln.

Kay Bandermann

Wirtschaftsjournalist für die Fernseh- und Hörfunkprogramme des WDR
  • Moderation von Talkshows, Podiumsdiskussionen und Fachveranstaltungen
    (u.a. Handwerkskammer, IHK, Gewerkschaften,Mieterbund, Diakonisches Werk)
  • Produktion von Image- und Dokumentationsfilmen
  • Lehrauftrag an der Westfälischen Hochschule,  Gelsenkirchen

Prof. Dr. Rolf Heyer

Geschäftsführer der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bochum
  • Mitglied im Vorstand des ADS Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Sanierungs- und Entwicklungsträger(2012-2018)
  • Vorsitzender der Kommission für aktive Liegenschaftspolitik im Bündnis für Wohnen des Bundesbauministeriums (2013-2015)
  • Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung DASL

Uwe Veres-Homm

Geschäftsfeldkoordinator Logistik, Transport & Mobilität der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS

Uwe Veres-Homm ist Geschäftsfeldkoordinator für die Themen Logistik, Transport und Mobilität bei der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS. In diesen Bereichen ist er für die Strategieentwicklung sowie die Akquise und Begleitung von Industrieprojekten verantwortlich. Als Autor der Studienreihe „Logistikimmobilien – Markt und Standorte“ verfügt er über einen profunden Überblick über die verschiedenen Teilmärkte im europäischen Logistikimmobilienmarkt und hat zahlreiche Projekte zur Analyse und Entwicklung von Logistikimmobilien geleitet.

Klaus Müller

Architekt des renommierten Büros Müller Architecture aus Köln

Klaus Müller wurde im Jahre 1959 in Bensberg bei Köln geboren.
Im Jahre 1987 erfolgte der Diplomabschluss an der RWTH (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule) in Aachen.
Schon während des Studiums, nach dem Vordiplom, begann zunächst eine studentische Tätigkeit im Architekturbüro Thomas van den Valentyn in Köln, die auch nach Erlangung des Diploms weitere drei Jahre als freie Mitarbeiterschaft fortgesetzt wurde.

Während der Zusammenarbeit mit Thomas van den Valentyn wurden folgende Auszeichnungen erlangt:

  • Kölner Architekturpreis
  • Architekturpreis Nordrhein-Westfalen
  • Mies-van-der-Rohe Preis

In dieser Zeit wurden wichtige Projekte in enger Zusammenarbeit realisiert, wie z.B das Beethovenarchiv mit Kammermusiksaal in Bonn, unmittelbar neben Beethovens Geburtshaus.

1990 begann die Selbstständigkeit mit der Gründung eines eigenen Architekturbüros. Es folgten zahlreiche Projekte, teilweise als gewonnene Wettbewerbe (u.a. Headquarters SIEMENS Moskau), größtenteils jedoch als Direktaufträge.

Von 2004 bis 2009 wurde ein zweites Büro in Moskau eröffnet. Auch in Russland wurden zahlreiche Projekte akquiriert. Mit einem russischen Investor wurde so beispielsweise das 5-Sterne Hotel PRINCIPE in Forte dei Marmi realisiert. Des Weiteren konnte für die Marke ASTON MARTIN durch Verhandlungen mit Investoren und der Planung eines Neubaus eine Niederlassung im Zentrum Moskaus realisiert werden.

Sei 2009 werden in dem Kölner Büro zahlreiche internationale Projekte geplant und realisiert. Neben Hotelprojekten in Spanien, Italien und der Schweiz werden aktuell Bürogebäude und Wohngebäude mit hohem architektonischen Anspruch realisiert.

In Köln wird derzeit u.a. die Erweiterung des Hotels im Wasserturm sowie eine Erweiterung der Bastei geplant.

Michael Zirbel

Promovierter Raumplaner & ehem. Leiter des Fachbereiches Stadtplanung der Stadt Gütersloh & derzeit Projektmanager für die GIZ in Neu Delhi
  • 1993-1999 Leiter Stadtplanung Stadt Greven
  • 1999-2019 Leiter Stadtplanung Stadt Gütersloh
  • 2012 Promotion an der Universität Dortmund zum Thema Wiederaufbau 1945 - 1969
  • 2.2019 – 4.2019 Project Manager Sustainable Urban Transport in Delhi, Indien, Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

Lehrtätigkeiten:

  • Technische Universität Dortmund
  • German University of Technology, Muscat, Oman
  • University of Dohuk, Kurdistan, Irak.

Juror in städtebaulichen Wettbewerben, Mitglied in verschiedenen Fachverbänden, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Buchveröffentlichungen, Vorträge, öffentliche Stadtgespräche

Die Gewinner

Bekanntgabe des Gewinners sowie der weiteren Platzierungen werden ab dem 7.10.2019 hier veröffentlicht.

Der B24 Brownfield Award ist eine Initiative von: